Mit dem Bau des 65. Solardaches wird die Neckermann AG in Kroatien seine Marktführer Position ausbauen können. Wie Vorstand Andreas Brandl mitteilt ist man mit der Entwicklung im neuen EU Beitrittsland Kroatien sehr zufrieden. Man hat in den sonnenreichen Regionen Osiejek und Varazdin bisher 62 Solardächer, vorwiegend auf Privathäuser fertig gestellt und weiter 3 Dächer sind derzeit in Arbeit. Es werden ausschließlich Solarmodule aus Kroatien verwendet, die sich als äusserst effizient und zuverlässig erwiesen haben und qualitativ deutlich den, am Markt üblichen chinesischen Modulen voraus sind.Darüber hinaus vergütet der kroatische Staat die Verwendung lokaler Komponenten mit bis zu zusätzlich 5 Cent. pro kwh auf die Basisvergütung. Somit erhalten wir bis zu 40Cent pro kw, was derzeit dem 3,5fachen der deutschen Solarvergütung entspricht. Hinzu kommt, dass wir Kroatien durchschnittlich 1250 Sonnenstunden rechnen können, was fast 30% über dem deutschen Sonnenstundendurchschnitt liegt, so Brandl weiter. Bei einigen Dächern wird bereits seit einigen Monaten zur Photovoltaik Solarthermie installiert, was nochmals bis zu 8Cent Vergütung erwirtschaftet. Auf die Zukunftspläne der Neckermann AG angesprochen, führt Andreas Brandl aus, hier noch mindestens bis 2015 weiterhin investieren zu wollen. Es habe sich eine gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und dem staatlichen Energieversorger HEP eingespielt, die man weiter ausbauen wolle. Unsere Investoren sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und bereit dieses weiter zu verfolgen und sogar auszubauen, so die Aussage aus dem Hause Neckermann.

Wir fragten Herrn Brandl, warum sich derzeit nicht mehr Solarinvestoren am kroatischen Markt etabliert haben und erhielten als Antwort:

„Als wir letztes Jahr begonnen hatten, waren wir mit die ersten ausländischen Investoren und haben Mut und Durchhaltevermögen bewiesen. Vielen anderen Investoren hat die langwierige Genehmigungsphase zu lange gedauert und sind abgesprungen. Wir wussten, dass Kroatien einer der kommenden Märkte in Europa sein würde und haben einfach weiter gemacht und gebaut. Heute werden wir für unseren unternehmerischen Mut und unsere Beharrlichkeit belohnt. Vielen Investoren waren auch die anfänglich zunächst kleinen genehmigungsfähigen Dächer zu gering für eine Investition. Wir hingegen waren bereits von Sardinien und anderen Regionen Italien gewohnt, mit kleinen Dächern zu beginnen und uns dann hoch zu arbeiten.

Früh genug haben wir uns dann noch die lokalen Komponenten gesichert und Module für die nächsten Jahre gesichert, somit müssen alle anderen Marktteilnehmer derzeit mit chinesischen oder ausländischen Solarmodulen arbeiten was deutlich niedriger Einspeisevergütungen und somit Rendite einbringt.“

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