Ungarn und die Fremdwährungskredite

Das ungarische Parlament hat am Montagabend das umstrittene Gesetz zur vorzeitigen Tilgung von Fremdwährungskrediten verabschiedet.

Es sieht vor, dass eine vorzeitige Tilgung von hypothekarischen Fremdwährungskrediten zu einem festgelegten Wechselkurs möglich ist, der deutlich günstiger ist als jener auf den Finanzmärkten. Im Sinne des neuen Gesetzes können Inhaber von Fremdwährungskrediten ihre Kredite auf einmal zum Kurs von 180 Forint je Schweizer Franken und 250 Forint je Euro tilgen.

In Ungarn sollen fast 1 Million Menschen sogenannte Fremdwährungskredite aufgenommen haben, durch den drastischen Wertverlust der eigenen Währung können viele Ungarn derzeit ihre Kredite kaum noch bedienen. Betroffen von der Maßnahme sidn vor allem Banken aus Österreich.